Ausstellung: In lapide regis – Auf dem Stein des Königs

Die neue Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“, die ab 1. Mai auf der Festung Königstein zu sehen ist, erzählt erstmals die Geschichte der berühmten Wehranlage von der böhmischen Burg im Mittelalter über den Festungsbau bis zur Gründung des Museums. Mehr als 25 Jahre wurde dafür geforscht, gesammelt und gebaut.

Sie gehört zu den großen Festungslegenden Europas: die Festung Königstein. Weithin sichtbar thront das majestätische Bollwerk in malerischer Umgebung unweit von Dresden auf dem Gipfel des gleichnamigen Tafelbergs 247 Meter über der Elbe. Einst barg sie den sächsischen Staatsschatz, heute ist sie selbst ein Schatz. Ab 1. Mai wird die faszinierende, 800-jährige Geschichte der berühmten Anlage zum ersten Mal umfassend museal erzählt. Die Eröffnung der neuen Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ ist ein Meilenstein auf dem Weg der Festung zum internationalen Lern- und Erlebnisort.

Die dokumentierte Vorgeschichte der Festung Königstein reicht bis ins Mittelalter zurück. Die ursprüngliche Königsburg wurde später Kloster, Landesfestung, Ort höfischer Repräsentanz, Staatsgefängnis, Kunstdepot, Kriegsgefangenenlager, Jugendwerkhof und schließlich Museum. In böhmischer, sächsischer und europäischer Geschichte tritt der „Stein des Königs“ in wechselnden Rollen immer wieder in Erscheinung.

Das Ensemble aus Bauwerken mehrerer Epochen, wie es sich auf der Festung Königstein präsentiert, ist einzigartig. Romanik trifft Spätgotik trifft Renaissance trifft Barock trifft 19. Jahrhundert. Unter anderem verewigten sich Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736), der Baumeister des Dresdner Zwingers, und Jean de Bodt (1670-1745) auf dem 9,5 Hektar großen Areal.

Die Idee zu einer umfassenden musealen Aufbereitung der schillernden Geschichte des Königsteins entstand bereits in den 1980er Jahren. Doch deren Realisierung blieb Zukunftsmusik. Erst 1990 konnte mit der Sanierung der Bausubstanz der Festung begonnen werden, um unter anderem Raum für eine Ausstellung dieser Größenordnung zu schaffen. Mit dem Mauerfall eröffneten sich zudem neue Möglichkeiten zur Erweiterung der Sammlung. Aus der Vision wurde ein Projekt. Seitdem forschten und sammelten Museologen und Historiker, um für jede Epoche des „Steins“ repräsentative Exponate zusammenzutragen.

„In lapide regis“ erzählt auf 1 200 Quadratmetern Fläche und in 33 zum Teil erstmals zugänglichen Räumen anhand zahlreicher Exponate, Modelle, Installationen und Medienstationen chronologisch und anschaulich die 800-jährige Geschichte des Königsteins.

Mit der gesamten Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der Eröffnung und während der Ausstellungszeit 2015 wurde die PR-Agentur THIEL Public Relations beauftragt. In der Verantwortung der Agentur liegt die Redaktion des Basispressematerials, die Konzeption von PR-Maßnahmen, Organisation und Durchführung von Presseterminen und -konferenzen, Erstellen und Versand von Pressemitteilungen, Fotografie sowie kontinuierliche Medienarbeit und Pressestellen-Service.