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Erster Radtourenplaner für das Lausitzer Seenland erscheint

Flache Wege, glitzernde Seen und ein faszinierendes industrielles Erbe: Das Lausitzer Seenland ist ein Traum für Genussradler. Kaum zu glauben, dass bis vor wenigen Jahrzehnten hier noch riesige Tagebaugruben klafften. Im Mai erscheint die erste umfassende Radbroschüre zu dieser außergewöhnlichen Region.

Radfahrer am Großräschener See. Im Hintergrund ist die Seebrücke zu sehen, die aus einem Tagebaugerät gefertigt wurde. Bildnachweis: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

Radfahrer am Großräschener See. Im Hintergrund ist die Seebrücke zu sehen, die aus einem Tagebaugerät gefertigt wurde. Bildnachweis: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., Nada Quenzel

Senftenberg, 17. März 2021 (tpr) – In der Lausitz vollzieht sich ein Landschaftswandel von historischen Dimensionen. Das einstige Tagebaurevier zwischen Berlin und Dresden erfindet sich als Europas größte künstliche Wasserlandschaft neu – mit mehr als zwei Dutzend Seen sowie Kanälen, Häfen, Marinas und Stränden. Von Anfang an wurde Radtourismus mitgedacht. So entstanden zahlreiche weitgehend autofreie Radwege, die zumeist ganz dicht an den neuen Seen entlangführen. Sie ergänzen ein weit verzweigtes Radwegenetz, das durch verträumte Dörfer und artenreiche Naturschutzgebiete ins Umland führt. Nun erscheint erstmals ein kompakter Radtourenplaner für die Region. Ab Mai ist er in den Tourismusinformationen vor Ort und über die Webseite www.lausitzerseenland.de kostenfrei erhältlich.

Die Broschüre mit dem Titel „Die schönsten Radtouren im Lausitzer Seenland“ präsentiert auf 68 Seiten 15 Thementouren, elf Seerundwege sowie vier Fernradwege von sechs bis 505 Kilometern Länge. Schwerpunkt sind die Thementouren, weniger bekannte, etwa 20 bis 60 Kilometer lange Tagestouren in die reizvolle ländliche Umgebung. So führt die „Land und Leute Tour auf den Spuren Strittmatters“ zu den Inspirationsorten und ins Heimatdorf des Schriftstellers, auf der „Durbringer Moor Tour“ umrunden Radfahrer eine der größten Moorlandschaften zwischen Elbe und Oder.

Touren erfüllen Qualitätskriterien des Landes Brandenburg

Alle Touren werden in der Radbroschüre kurz beschrieben. Eine Karte gibt einen Überblick über den Streckenverlauf, detaillierte GPS-Daten liefert der GPX-Track, der via QR-Code aufs Handy geladen werden kann. Hinzu kommen Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Einkehrmöglichkeiten sowie An- und Abreiseinformationen. Einige Touren enthalten Hinweise zu Knotenpunkten, die Orientierungshilfe unterwegs bieten. Die Seerundwege sowie die Thementouren erfüllen die Qualitätskriterien des Landes Brandenburg für Tagesausflüge mit dem Rad. Dazu gehören unter anderem eine gute Ausschilderung sowie eine hohe Verkehrssicherheit.

Im Serviceteil des Radtourenplaners werden radlerfreundliche Bett- und Bike-Betriebe, Radwanderkarten, Fahrradvermietungen und Touristinformationen aufgeführt. Ebenso präsentieren Radreiseveranstalter ausgewählte Tourenarrangements.

Alle Touren werden zusätzlich auf der Webseite des Tourismusverbandes www.lausitzerseenland.de mit einer digitalen Karte und weiteren Details beschrieben. Auf der Plattform können Bett- und Bike-Unterkünfte auch direkt gebucht werden. ■

Vier Tourentipps aus der Broschüre „Die schönsten Radtouren im Lausitzer Seenland“

Vom Bergmann zum Seemann, 49 Kilometer

Zu den Thementouren gehört die 49 Kilometer lange Tagestour „Vom Bergmann zum Seemann“. Radfahrer erleben im Zeitraffer, wie sich die Region vom Braunkohlerevier zum Urlaubsidyll wandelt. Startpunkt ist der Großräschener See, dessen Flutung voraussichtlich bis 2023 andauern wird. Ein Strand, ein Stadthafen und ein Weinberg sind bereits angelegt. Anschließend geht es zum Aussichtspunkt am aktiven Tagebau Welzow-Süd. Ziel ist der Senftenberger See, der seit über vier Jahrzehnten Treffpunkt für Schwimmer, Segler und Surfer ist.

Purer Landgenuss zwischen Neiße und Malxe, 51 Kilometer

Die 51 Kilometer lange Thementour „Purer Landgenuss zwischen Neiße und Malxe“ nimmt Radfahrer auf dem Neißeradweg von Forst in Richtung Süden mit und folgt im Anschluss ruhigen Wegen durch die dörfliche Lausitz bis zum Fluss Malxe. Zum Zwischenstopp laden der Ostdeutsche Rosengarten in Forst, ein Ziegen- und ein Eselwanderhof sowie ein Affenzoo ein.

Rundtour um den Dreiweiberner See, 8 Kilometer

Nur acht Kilometer misst die Tour um den Dreiweiberner See. Der asphaltierte breite und ebene Radweg ist damit bestens geeignet für Familien mit kleinen Kindern, die an den zwei Sandstränden Badepausen einlegen können. Zur Einkehr laden ein Ausflugsrestaurant mit Spielplatz und eine Beachbar ein. Eine Verlängerungsoption bietet die zwölf Kilometer lange Rundtour um den Scheibe-See.

Rundtour um den Bärwalder See, 20 Kilometer

Sachsens größter Binnensee lässt sich ebenfalls auf einem ebenen, asphaltierten, 20 Kilometer langen Radweg umrunden. Segler und Kitesurfer, schwimmende Häuser, lange Sandstrände: Die Rundtour um den Bärwalder See verspricht beste Aussichten auf das Treiben am und auf dem Wasser. Strandimbisse am Boxberger, Klittener und Uhyster Ufer versorgen hungrige Radfahrer unterwegs.

Online-Pressebereich mit Bildarchiv

www.lausitzerseenland.de/de/service/presse/bilder-und-logos.html

Rezensionsexemplare können bei Katja Wersch, wersch(at)lausitzerseenland.de, vorbestellt werden.

Herausgeber:
Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
Am Stadthafen 2
01968 Senftenberg
T: +49 3573 725300-0
E-Mail: info(at)lausitzerseenland.de
www.lausitzerseenland.de
 
Pressekontakt:
Katja Wersch, Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
T.: +49 3573 725300-0
E-Mail: wersch(at)lausitzerseenland.de

Über den Tourismusverband Lausitzer Seenland:
Der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., 2012 gegründet, ist die zentrale touristische Dachorganisation der Region. Hauptaufgabe ist die länderübergreifende touristische Entwicklung des „Lausitzer Seenlandes“. Ziel ist eine positive Entwicklung des Außen- und Innenimages der Destination. Der Tourismusverband ist für die Angebotsentwicklung und -koordination, das überregionale Marketing, den Vertrieb sowie das Innenmarketing, die Interessensvertretung nach außen und die Betreibung der anerkannten Touristinformationen Senftenberg und Hoyerswerda verantwortlich. Kernthema der Tourismusregion im Entstehen ist die „aktive Erholung in einer sich wandelnden Landschaft vom Tagebau- zur Erholungslandschaft“. Grundlage ist die enge Zusammenarbeit und Kooperation mit Mitgliedern, touristischen Anbietern und Partnern.