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Tourismus trotz Pandemie: Feldversuche des DEHOGA Sachsen treffen im Sozialministerium auf Zustimmung

Dresden, 26.02.2021 – Auf Initiative des DEHOGA Sachsen kommt Bewegung in die Osterfrage. Bei einem Gespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer vor einer Woche legten die Vertreter der sächsischen Hotels und Gaststätten die dramatische Lage der Branche nochmals dar und bekräftigten ihre Forderung nach einer Prüfung der vorgelegten Hygienekonzepte und Stufenpläne für eine Wiederöffnung der Betriebe. Feldversuche zu Test- und Öffnungsstrategien könnten der Branche nun eher als erwartet zu Lockerungen verhelfen.

„Das Sozialministerium ist von der Absolutheit der Osterabsage weggerückt. Das ist ein Hoffnungsschimmer für die Branche. Es zeigt, dass sich Politik sehrwohl auf sachliche Argumente und fundierte Lösungsvorschläge einlassen kann“, sagt Jens Ellinger, Vize-Präsident des DEHOGA Sachsen.

Seit etwa vier Monaten befinden sich Restaurants und Beherbergungsbetriebe in Sachsen im Lockdown. Die Aussage des Ministerpräsidenten, dass auch zu Ostern noch keine touristischen Aktivitäten stattfinden könnten, führte zu Fassungslosigkeit bei den Unternehmen. Die Situation ist angespannt. Zahlreiche Betriebe stehen vor der Insolvenz. Die Befürchtung über den Verlust des existenzsichernden Ostergeschäfts sorgte für zusätzlichen Unmut und Verzweiflung in der Branche.

Wie die Sächsische Zeitung am 24. Februar berichtete, schließt Ministerpräsident Michael Kretschmer eine frühere Öffnung der Hotels und Restaurants nicht mehr kategorisch aus. Voraussetzung seien funktionierende Schnelltestkonzepte. Wie könnten diese in der Praxis aussehen? Der DEHOGA Sachsen unterstützt Machbarkeitsversuche von kontinuierlichen Testmaßnahmen für Mitarbeiter und Gäste in touristischen Betrieben. Als erste Versuchsorte stehen Augustusburg und Oberwiesenthal in den Startlöchern.

Ziel sei es, zu zeigen, dass es möglich ist, nur jene Gäste und Mitarbeiter zusammenzubringen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können, so der DEHOGA Sachsen. In kurzen Abständen von drei Tagen müsse sich jeder erneut testen, um Zugang zum Restaurant oder Hotel zu erhalten.

„Wir sind der Meinung, dass unsere Branche kein Inzidenztreiber ist. Hygienekonzepte wurden schon sehr früh im ersten Lockdown erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Mit den Feldversuchen können wir jetzt belegen, dass es auch bei höherer Inzidenz Tourismus geben kann“, so Ellinger. ■

Herausgeber:
DEHOGA Hotel- und Gaststättenverband Sachsen e.V. (DEHOGA Sachsen e.V.)
Tharandter Straße 5
01159 Dresden

Pressekontakt:
Axel Klein, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Sachsen
Telefon: 0351 428 9510
Mobil: 0174 4272789
klein(at)dehoga-sachsen.de  

Über DEHOGA Sachsen:
Der Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Sachsen) ist die Berufsorganisation des Gastgewerbes in Sachsen. Er vertritt die Interessen der verschiedenen Betriebstypen in Gastronomie und Hotellerie. Als moderner Branchenverband setzt sich der DEHOGA für die Verbesserung der gewerbepolitischen Interessen sowie für eine zukunftsweisende Wirtschaftspolitik ein. Zudem ist der Verband kompetenter Gesprächs- und Verhandlungspartner gegenüber Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist, Gegenwart und Zukunft des Gastgewerbes zu sichern, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe weiter zu verbessern und dessen Ansehen zu fördern. www.dehoga-sachsen.de