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Perspektive: JETZT! DEHOGA Sachsen erwartet Gleichbehandlung mit anderen Branchen

Dresden, 2. März 2021 - Seit Beginn der Pandemie sind Betriebe im Gastgewerbe insgesamt sechs Monate geschlossen. Der Fachverband für das Hotel- und Gaststättengewerbe DEHOGA Sachsen erwartet von der Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch, dem 3. März, einen klaren Fahrplan mit konkreten, nachvollziehbaren Kriterien, was, wann und wie wieder möglich sein wird. Die Maßnahmen sollten bundeseinheitlich sein und die Perspektiven für Gastronomie und Hotellerie gleichermaßen gelten.

Mit zentralen und dezentralen Aktionen verschaffte sich das Gastgewerbe in den vergangenen Tagen Gehör und formulierte klare Forderungen für das morgige Treffen.

Klar zum Ausdruck bringt der DEHOGA Sachsen, dass es nun endlich an der Zeit sei, eine konkrete Öffnungsperspektive zu formulieren. „Die fehlende explizite Ansprache an das Gastwerbe wurde in den vergangenen Verlautbarungen aus dem politischen Berlin stark vermisst“, kritisiert Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Sachsen. „Wir erwarten eine Perspektive.“

Dauerhaft stabil niedrige Inzidenzen sind wichtig, um eine haltbare Öffnung zu gewährleisten und nicht in wenigen Wochen in den nächsten, den nunmehr dritten Lockdown zu gelangen. Diese könnten durch kluge Teststrategien gewährleistet bleiben, wobei hier die Alleinverantwortung nicht bei der Wirtschaft, insbesondere dem Gastgewerbe, liegen könne und darf. Bund und Länder müssten sich maßgeblich an einer Testung der Bevölkerung beteiligen. Wirtschaftsunternehmen sei ein kostenfreier Zugang zu Tests zu ermöglichen. Das Interesse an dauerhaft niedrigen Inzidenzen könne nicht allein bei der Wirtschaft liegen.

Bereits im Vorfeld haben DEHOGA Sachsen und Unternehmer aus Gastgewerbe und Tourismus Vorschläge unterbreitet, wie Tourismus in Pandemiezeiten gelingen kann. Unterstützungen wurden bereits bekundet. Nun müssten auch hier auf Landesebene Taten folgen.

Die bestehenden Hygienekonzepte haben schon im vergangenen Jahr bewiesen, dass das Gastgewerbe kein Infektionstreiber ist. Im Gegenteil, trotz geschlossener Betriebe stiegen die Infektionszahlen in den Wintermonaten an, was laut DEHOGA Sachsen allein als Beweis gelten sollte.

„Für die fehlende Perspektive und die späten Hilfszahlungen haben wir kein Verständnis mehr. Wir erwarten, dass, wie von Wirtschaftsminister Martin Dulig am 1. März angekündigt, die Sächsische Aufbaubank (SAB) zum einen bei der Antragsbearbeitung personell breiter aufgestellt wird und zum anderen die Bearbeitung der Anträge umgehend durch die SAB erfolgt und sich nicht wieder eine Bugwelle aufbaut, die zu einer späten Antragsbearbeitung und -auszahlung führt“, so Axel Klein.

Aus rein vorbeugenden Gründen könne man einen gesamten Wirtschaftszweig nicht dauerhaft geschlossen halten. Es gebiete der Anstand, dass eine Perspektive benannt wird.

Wir haben unsere Forderungen gegenüber der Sächsischen Landesregierung in verschiedenen Gesprächen formuliert und erwarten eine entsprechende Unterstützung in der morgigen Bund-Länder-Konferenz.

Intensivbettenauslastung, Impffortschritt und Reproduktionswert sollen ebenso wie eine vernünftige Interpretation punktuell ansteigender Inzidenzwerte in die Betrachtung einfließen. Damit wäre eine Kopplung verschiedener Schritte an bloße Inzidenzwerte vom Tisch.

Herausgeber:
DEHOGA Hotel- und Gaststättenverband Sachsen e.V. (DEHOGA Sachsen e.V.)
Tharandter Straße 5
01159 Dresden

Pressekontakt:
Axel Klein, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Sachsen
Telefon: 0351 428 9510
Mobil: 0174 4272789
klein(at)dehoga-sachsen.de

Über DEHOGA Sachsen:
Der Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Sachsen) ist die Berufsorganisation des Gastgewerbes in Sachsen. Er vertritt die Interessen der verschiedenen Betriebstypen in Gastronomie und Hotellerie. Als moderner Branchenverband setzt sich der DEHOGA für die Verbesserung der gewerbepolitischen Interessen sowie für eine zukunftsweisende Wirtschaftspolitik ein. Zudem ist der Verband kompetenter Gesprächs- und Verhandlungspartner gegenüber Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist, Gegenwart und Zukunft des Gastgewerbes zu sichern, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe weiter zu verbessern und dessen Ansehen zu fördern. www.dehoga-sachsen.de